Wer wir sind

Team und Standorte

Sandra Schürmann

Sandra Schürmann sucht im Sinne von „Jeder Mensch ist ein Künstler“ die Trennung von Denken und Fühlen aufzuheben und durch ein gezieltes Schauspieltraining eine Urteilsfähigkeit aus sich selbst heraus zu bekommen. Damit entsteht ein Bild von sich selbst, die Grundlage für Gestaltungsmut und Tatkraft. Was aus der Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit mit bundesweiten JobAct Projekten geworden ist, wird immer relevanter für eine Gesellschaft, deren einzige Ressource der Gestaltungswille seiner Bürger ist. Sie nennt das die Soziale Kunst und die PROJEKTFABRIK gGmbH und die Schule der Sozialen Kunst setzt sich dafür ein, diesen Ansatz auf alle Bereiche der Gesellschaft in Deutschland und ganz Europa zu übertragen.

Dorit Remmert

Die Soziale Kunst lässt mich eine Verbindung zwischen meinem formalen (Studium der Erziehungswissenschaften) und informellen (Theaterarbeit seit dem 10. Lebensjahr) Bildungsweg erkennen: Schauspiel – Kunst wirksam machen für Bildung und Entwicklung von Mensch und Gesellschaft. Stationen bis jetzt: Schauspiel, Regieassistenz, Regie und Vorstandarbeit in zahlreichen Initiativen der freien Szene. Theaterpädagogische Projekte u.a. mit  Schulverweigerern, Menschen mit Behinderung und in der Erwachsenenbildung. Studienaufenthalte in Senegal und Namibia zum Thema Entwicklungszusammenarbeit. Bei der Projektfabrik seit 2009 im Bereich Projektleitung und – entwicklung sowie Organisation und Dozententätigkeit in der Ausbildung zum SozialKünstler.

Jürgen Ulrich Fritz

Jürgen Fritz wurde 1958 im Schwarzwald in Deutschland geboren. Er studierte Theater- und Musikwissenschaft sowie Sozialwesen.

Von 1982 bis 1990 arbeitete er als Regisseur, Kurator und Schauspieler, seit 1984 als Performancekünstler. Er ist Gründungsmitglied von Black Market International (BMI auf blogspot, Facebook), einer Kooperation von Künstlern, die seit 1985 weltweit Performances aufführt. Er zeigte seine Performances in allen Ländern Europas, den USA, Kanada, Mexico, Asien und Australien. Seit 2012 lebt er als freischaffender Künstler in Hanau. Hier ist er Mitbegründer der Internationalen Performance Association (IPA, i-pa.org). Er ist Organisator des IPA Sommers und der Platform For Young Performance Artists (seit 2006). Seit 1995 ist er Lehrbeauftragter für Performance Art an unterschiedlichen Universitäten in Europa.
Seit November 2011 ist er Mitarbeiter der Projektfabrik gGmbH, seit 2014 als Bereichsleiter verantwortlich für die Projekte im Süden Deutschlands.

Luisa Wolke – Standort Bremen
Luisa Wolke

Seit 2000 Schauspielerin an verschiedenen Theatern, Stationen u.a. in München, Freiburg, Bremerhaven und Hamburg. Seit 2006 Kommunikationstrainings mit Medizinstudenten unter Einsatz von Schauspielpatienten an der Uniklinik Lübeck; Seit 2014 Workshops für die Angestellten der Uniklinik Lübeck; Angehende Gestalttherapeutin mit dem Schwerpunkt Theatertherapie und Heilpraktikerin für Psychotherapie. Lebt in Hamburg.
 
Freiheit im Denken und Handeln sind mir ein erklärtes Ziel in der Haltung meinem Leben und den Menschen gegenüber. Die Phantasie und das Spiel, die Wahrnehmung innerer Impulse und deren Ausdruck (immer vor dem Hintergrund eines humanistischen Weltbildes) können ein Weg zu innerer Unabhängigkeit sein. Wie der genau aussieht, folgt individuellen Gesetzen  – es gibt also keinen „Fahrplan“, nur die jedem innewohnende Gewissheit.

Nichts anderes ist für mich Theater. Nichts anderes ist für mich Leben.

Standort Bremen

wolke@die-schule.org

Hans-Ulrich Ender

Schauspieler und Regisseur, Theaterpädagoge an Schulen, Dozent in der Lehrerbildung und Gründer eines theaterpädagogischen Studiengangs. Schwerpunkte: Kunst und Persönlichkeitsentwicklung, Formate zur Verbindung von Kunst und Wissenschaft als Übungsweg zur freien Initiative. Seit 2011 in der künstlerischen Leitung und der Unternehmensentwicklung der Projektfabrik, Mitgründer der SCHULE der Sozialen Kunst, Erforschung, Entwicklung und Dozent in der Ausbildung zum SozialKünstler.

Die Frage nach existentieller Berührung von Leben und Gestaltung führte mich zur Schauspielkunst. Auf meinem Berufsweg konkretisierte sich diese Frage: Was kennzeichnet einen freien Willen und was sind seine Voraussetzungen? Und daraus die zweite Frage: Was hat die Kunst mit dem Leben zu tun? Die Entwicklung der Sozialen Kunst öffnet die Antwort: Dass das Leben Kunst wird ist die Würde des Menschen.

Rahel Savoldelli

Rahel Savoldelli studierte an der Michael Tschechov, sowie an der Fritz Kirchhoff-Schauspielschule in Berlin. Seit 2001 arbeitet sie als freie Schauspielerin, Regisseurin und Filmemacherin u.a mit Constanza Macras Dorkypark, Lubricat, Kollektiv GutesTun und mit Martin Clausen und Kollegen. Sie ist Mitbegründerin des Social Muscle Club und Mitarbeiterin der Projektfabrik gGmbH, die Potentiale von Menschen in sozialen und wirtschaftlichen Engpässen durch künstlerisches Schaffen freisetzt, sowie Dozentin der SCHULE der Sozialen Kunst in Berlin. Seit 2008 ist sie Mutter eines Sohnes und noch heute daran interessiert, Komfortzonen zu überwinden, es bleibt ihr auch nichts anderes übrig.

Standort: Berlin

savoldelli@die-schule.org

Mark Kewitsch
Mark Kewitsch

Mark Kewitsch studierte angewandte Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Theater und arbeitete in unterschiedlichen künstlerischen Funktionen an Theatern in Hannover, Hameln, Hamburg und Bremen. Durch seine zweite große Leidenschaft, der Musik, arbeitete er für ein großes Plattenlabel mit namhaften Bands und gründete mit der „Calamari Moon Suite“ eine immer noch erfolgreiche Veranstaltungsreihe am Staatstheater Hannover.
 
Die These: es braucht immer einen Akteur und einen Betrachter in der Kunst, ohne den jeweils anderen findet keine Kunst statt! Und dieser Dialog zwischen Akteur und Betrachter ist per se eine soziale Verabredung. Aber was macht den Reiz aus? Warum ist das spannend? Warum wachsen wir an diesen Erlebnissen? Und warum ist es für jeden Menschen unterschiedlich erlebbar? Die Kunst ist ein ewiges Spiel aus Geben und Nehmen. Und dies macht für mich einen großen Reiz aus – denn hier gewinnen alle und jeder für sich geht reicher aus diesem Spiel heraus.

Standort Hannover

kewitsch@die-schule.org

Marcus Kaloff
Marcus Kaloff

Standort Magdeburg

kaloff@die-schule.org

Infoflyer Magdeburg
Beáta Nagy

Beáta Nagy ist Künstlerin und hat zahlreiche freie Theaterprojekte, Regiearbeiten und eigene Projekte in verschiedenen Spielstätten Europas verwirklicht. Sie war Initiatorin von mehreren internationalen Programmen und sozialen  Projekten in den letzten Jahren. Seit 2013 ist sie Künstlerische Leiterin der Projektfabrik und Dozentin der SCHULE der Sozialen Kunst.
Sie sucht den Menschen in der Kunst, den schöpfenden,  sich entwickelnden Menschen, der durch die Kunst sich offenbart, jenseits von Mode, Erfolg und Stilmitteln. Sie sucht eine freie Zukunft mit konkreter Hoffnung, ohne Sentimentalität und Träume, sondern mit willensstarker Entschiedenheit.

Martin Kreidt

Schauspielschule Stuttgart
Engagements in Essen und Münster
Regiestudium Hamburg
Zahlreiche Inszenierungen und Projekte
Lehraufträge an diversen Hochschulen
 
Ich glaube an die Bühne und ihre Wunder.
Es ist wie bei allen Gläubigen: Gott ist oft da, wo er nicht drauf steht.
So auch beim Theater.
Ich erlebe gerne Wunder.
Deshalb bin ich bei der Projektfabrik.

Standort Witten

kreidt@die-schule.org

Infoflyer Witten
Berit Schürmann

Dipl. Sozialpädagogin, langjährige Erfahrung in der Organisation und Umsetzung künstlerischer Projekte in sozio-kulturellen Einrichtungen,  aktiv in verschiedensten sozialkünstlerischen und quartiersentwickelnden Projekten, seit 2010 in der Vorstandsassistenz, Administration und der Organisation der Projektfabrik tätig, Gründungsmitglied der Projektfabrik
 
Ich suche die Kunst im Alltag und in den vermeintlich pragmatischen Dingen, damit Systeme und organisatorische Abläufe lebendig werden und der Wirklichkeit entsprechen. Ich setzte mich dafür ein Abläufe dahingehend zu optimieren, dass sie fruchtbar werden und damit im wahrsten Sinne effizient.

Heike Ostendorp
Heike Ostendorp

Schauspielerin und Theatertherapeutin i.A., Heilpraktikerin für Psychotherapie und examinierte Altenpflegerin. 15-jähriges Schauspielengagement am Theater Bautzen. Theaterpädagogische Leitung und Regie bei mehreren Projekten mit Menschen im Bildungskontext.  Dozentin für Schauspiel- und Körpertraining. Seit 2017 freiberuflich als Schauspielerin, Coachin und Theatertherapeutin an einer psychiatrischen Tagesklinik in Berlin.
 
Ich glaube an den schöpferischen Kern des Menschen und an die Kraft des Theaters, diesen zum Ausdruck zu bringen und in konkrete Handlung umzusetzen. Soziale Kunst ist für mich die Wechselwirkung zwischen der Gestaltung des Persönlichen und der Gestaltung des Miteinanders. Das Material ist das Leben selbst und insofern ist sie Lebenskunst.

Standort Berlin

ostendorp@die-schule.org

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