SALON zur Sozialen Kunst – in Witten im Mai 2017

Konsequenz als Würde des Menschen
Dantes „Göttliche Komödie“- Urbild der Individualität

Gibt es reale Freiheit ohne das Bewusstsein von Konsequenz und ohne einen Entwicklungsbegriff?

In der „Göttlichen Komödie“ wurde in der Morgenröte der Renaissance von Dante ein gewaltiges Bild menschlicher Bestimmung entworfen. Wie kann dieses Bild Licht auf unsere Gegenwart werfen?

Der Gast des Abends, Frau Eilhardt vom Amt für Jugendhilfe der Stadt Witten in der Aussteigerberatung (Rechtsextremismus, Sekten, Satanismus), wirkt in einem Bereich, in dem Konsequenz und Entwicklung als existentielle Fragen hart aneinanderstoßen.

Sich dieser Berührung aus eigenem Entschluss zu stellen, ist vielleicht das Zentrum menschlicher Würde überhaupt.

Der Veranstalter ist DIE SCHULE der Sozialen Kunst, das Aus- und Fortbildungszentrum der PROJEKTFABRIK gGmbH mit Sitz in Witten unter Mitarbeit des Ausbildungsgangs zur Sozialen Kunst.

Die PROJEKTFABRIK gGmbH ist ein Bildungsunternehmen, das deutschlandweit Projekte zur Persönlichkeitsentwicklung durch Kunst, schwerpunktmäßig im Bereich Langzeitarbeitslosigkeit, anbietet.

Allgemeine Form der Veranstaltung „Salon“ ist das freie Gespräch mit dem Publikum auf der Grundlage einer Vorbereitung durch die Kunst in Form von performativen Darstellungen und einer themenbezogenen Einleitung. Dazu laden wir Referenten aus dem jeweiligen Themenkreis. Wir rechnen im Schnitt mit etwa 30 Gästen.

Die Veranstaltung ist öffentlich und ohne Eintritt.

Einlass und Performance ab 18:30 Uhr – Diskurs ab 19:00 Uhr

Der Eintritt ist frei, Getränke und kleine Speisen werden angeboten.

Die SCHULE der Sozialen Kunst (ehem. Café Leye), Bahnhofstr. 13, 58452 Witten

Auch zu diesem Termin wurde eine thematisch passende künstlerische Performance im Schaufenster geschaffen, die den ganzen Monat über für die Passanten der Fußgängerzone sichtbar ist und zum Verweilen und Betrachten einlädt.

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